Gott

Wem gehört unser Leben?

Ferdinand von Schirach

Ein Theaterstück mit Live-Musik

Heidi Maria
Glössner

Heidi Maria Glössner Portrait - William Croall Photography - High Res. - v1.1 - 2.jpeg
als Frau Gärtner
 
bed332_9c497ea1e2384534809944397ca72c22~mv2.jpeg

Kurt
Grünenfelder

als Bischof Thiel

Manuel
Herwig

herwig_199.jpg
Website: Nikolaus Schmid
als Rechtsanwalt Biegler
c_pad,f_jpg,q_80,w_500.jpeg

Marco Luca
Castelli

als Prof. Dr. Sperling
Medizinischer Sachverständiger

Nikolaus
Schmid

als Dr. Keller
Mitglied des Ethikrates
85687.jpg
8673775-v4-amour-senza-fin1.jpg

Rebecca
Indermaur

als Dr. Brandt
Augenärztin

Tonia Maria 
Zindel

als Vorsitzende des Ethikrats
IMG_6464_edited.jpg
c_pad,f_jpg,q_80,w_500.jpeg

Vera
Bommer

als Prof. Litten
Rechtssachverständige

Regie:
Barbara David Brüesch

barbara-david_bruesch.jpg__355x485_q85_autocrop_crop-smart_cropper-person_image-_subsampli
 

Musik:
Mara Miribung
Michael Flury

Produktionsleitung, Tourmanagement: 
Roland Amrein

Dramaturgie:
Jonas Bernetta

Kostüm:
Sabine Blickenstorfer

Maske:
Annina Schmid

Technische Leitung / Lichtdesign:
Roger Stieger

Videos:
Georg Lendorff

Medien / Social Media: 
Rinaldo Krättli

Grafik:
Murezi Michael

eine Produktion von:

Die Kollaborateure

 

Ein Theaterstück von Ferdinand von Schirach

Wie wollen wir leben?

Mit 78 Jahren äussert die Architektin Elisabeth Gärtner den Wunsch ihrem Leben ein Ende zu setzen. Seit ihr geliebter Ehemann vor drei Jahren nach langem Leiden an Krebs starb, ist ihr Lebenssinn verschwunden. Frau Gärtner, die weder unheilbar krank noch an starken Schmerzen leidet, beantragt bei ihrer Augenärztin und Vertrauensperson Dr. Brandt ein Rezept für eine tödliche Dosis Natrium-Pentobarbital. Diese möchte allerdings aus ethischen Bedenken keine Beihilfe zum Suizid leisten. 

Seit einem Grundsatzentscheid des schweizerischen Bundesgerichts aus dem Jahr 2006 sind rechtliche Fragen zur ärztlichen Assistenz beim Suizid mehrheitlich geklärt. Natrium-Pentobarbital kann mit wenigen Ausnahmen auf Wunsch der Patient:innen ohne strafrechtliche Konsequenzen verschrieben werden. Der rechtliche Entscheid begünstigte seither einen über die Landesgrenzen bekannten liberalen Umgang mit Sterbehilfe. Doch ethische und moralische Bedenken und Zweifel bleiben bestehen. 

Erst diesen Frühling hat der Berufsverband der Schweizer Ärztinnen und Ärzte (FMH) ihre Richtlinien für den Umgang mit ärztlich assistierter Suizidhilfe überarbeitet und neu definiert. Die Richtlinien sind weit enger gefasst als die rechtlichen Bestimmungen, bieten aber laut FMH Klarheit in Bezug auf medizin-ethische Fragen. Sterbehilfeorganisationen wie Exit äussern hingegen grosse Bedenken und kritisieren, dass die neuen Richtlinien Suizidhilfe massiv erschweren würde. 

Vor diesem Hintergrund spielt das Stück «Gott» von Autor und Jurist Ferdinand von Schirach. In einem fiktiven Ethikrat streiten juristische, medizinische und theologische Sachverständige über das kontrovers diskutierte Thema. Sollen Ärzt:innen beim Suizid helfen? Ist ärztliche Suizidhilfe auch im Falle eines gesunden Menschen richtig? Hat der Mensch ein Recht auf selbstbestimmtes Sterben? Wem gehört unser Leben? Wer entscheidet über unseren Tod?

​​

Auf die Bühne gebracht wird das Stück von der Bündner Regisseurin Barbara David-Brüesch. Die deutsche Fassung hat sie in Zusammenarbeit mit Jonas Bernetta auf die spezielle Situation der Schweiz angepasst und aktualisiert. Wie beim Welterfolg «Terror» hat auch in «Gott» das Publikum das letzte Wort.

 

Am Ende der Sitzung in den eigens auserwählten Spielorten entscheiden Sie als Teil des fiktiven Ethikrates, ob Frau Gärtner Natrium-Pentobarbital verschrieben werden soll oder nicht. 

Nehmen Sie hier Einblick in die Abstimmungsresultate sämtlicher «Gott» Aufführungen im deutschsprachigen Raum.

Tickets
erwerben
Karten & TWINT
oder
reservieren
Offline Zahlung vor Ort an der Abendkasse
 

bei Fragen nutzen Sie das Kontakt-Formular unten rechts

oder rufen Sie uns an.

+41 79 274 63 19

Schritt für Schritt Anleitung zum Ticketing

 
  • 30. Sept., 19:30
    Grossratsaal Chur, Masanserstrasse 3, 7000 Chur, Schweiz
    Im Anschluss an die Vorstellung: PODIUM mit Regisseurin Barbara-David Brüesch, Matthias Mettner vom Institut Palliative Care und Organisationsethik und Roland Kunz, Palliativmediziner und DER Schweizer Palliativpionier. Das Gespräch führt Dr. phil Christian Ruch
  • 01. Okt., 19:30
    Grossratsaal Chur, Masanserstrasse 3, 7000 Chur, Schweiz
    Im Anschluss an die Vorstellung: PODIUM mit Gästen. Das Gespräch führt Dr. phil Christian Ruch
  • 22. Okt., 19:30
    Aula Schulanlage Ilanz, 7130 Ilanz/Glion, Schweiz
    Im Anschluss an die Vorstellung: PODIUM mit Gästen. Das Gespräch führt Dr. phil Christian Ruch
  • 29. Okt., 19:30
    Kongresszentum Davos, Talstrasse 49a, 7270 Davos Platz, Schweiz
    Im Anschluss an die Vorstellung: PODIUM mit Gästen. Das Gespräch führt Dr. phil Christian Ruch
  • 19. Nov., 19:30
    Grossratsaal Chur, Masanserstrasse 3, 7000 Chur, Schweiz
    Im Anschluss an die Vorstellung: PODIUM mit Gästen.
  • 29. Jan. 2023, 16:00
    Meier Concert Hall St. Moritz, Via Tegiatscha 17, 7500 St. Moritz, Schweiz
    Im Anschluss an die Vorstellung: PODIUM mit Gästen. Das Gespräch führt Dr. phil Christian Ruch
ein Projekt der
Menzi-Jenny-Gertrud-Stiftung
mit der Unterstützung von:
Kulturförderung Kanton Graubünden

palliative gr

Spitex Verband Graubünden

Stiftung Dr. Valentin Malamoud

GKB Beitragsfonds

Hotel Laudinella

Hotel ABC

Hotel Chur