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Gott

Wem gehört unser Leben?

Ferdinand von Schirach

Ein Theaterstück mit Live-Musik

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Heidi Maria
Glössner

als Frau Gärtner
cast
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Kurt
Grünenfelder

als Bischof Thiel
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Manuel
Herwig

als Rechtsanwalt Biegler
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Marco Luca
Castelli

als Prof. Dr. Sperling
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Nikolaus
Schmid

als Dr. Keller
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Rebecca
Indermaur

als Dr. Brandt
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Tonia Maria 
Zindel

als Vorsitzende des Ethikrats
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Vera
Bommer

als Prof. Litten
Rechtssachverständige

Regie:
Barbara David Brüesch

crew
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Musik:
Mara Miribung
Michael Flury

Produktionsleitung, Tourmanagement: 
Roland Amrein

Dramaturgie:
Jonas Bernetta

Kostüm:
Sabine Blickenstorfer

Maske:
Annina Schmid

Technische Leitung / Lichtdesign:
Roger Stieger

Videos:
Georg Lendorff

Medien / Social Media: 
Rinaldo Krättli

Grafik:
Murezi Michael

eine Produktion von:

Die Kollaborateure

stück

Ein Theaterstück von Ferdinand von Schirach

Wie wollen wir leben?

Mit 78 Jahren äussert die Architektin Elisabeth Gärtner den Wunsch ihrem Leben ein Ende zu setzen. Seit ihr geliebter Ehemann vor drei Jahren nach langem Leiden an Krebs starb, ist ihr Lebenssinn verschwunden. Frau Gärtner, die weder unheilbar krank noch an starken Schmerzen leidet, beantragt bei ihrer Augenärztin und Vertrauensperson Dr. Brandt ein Rezept für eine tödliche Dosis Natrium-Pentobarbital. Diese möchte allerdings aus ethischen Bedenken keine Beihilfe zum Suizid leisten. 

Seit einem Grundsatzentscheid des schweizerischen Bundesgerichts aus dem Jahr 2006 sind rechtliche Fragen zur ärztlichen Assistenz beim Suizid mehrheitlich geklärt. Natrium-Pentobarbital kann mit wenigen Ausnahmen auf Wunsch der Patient:innen ohne strafrechtliche Konsequenzen verschrieben werden. Der rechtliche Entscheid begünstigte seither einen über die Landesgrenzen bekannten liberalen Umgang mit Sterbehilfe. Doch ethische und moralische Bedenken und Zweifel bleiben bestehen. 

Erst diesen Frühling hat der Berufsverband der Schweizer Ärztinnen und Ärzte (FMH) ihre Richtlinien für den Umgang mit ärztlich assistierter Suizidhilfe überarbeitet und neu definiert. Die Richtlinien sind weit enger gefasst als die rechtlichen Bestimmungen, bieten aber laut FMH Klarheit in Bezug auf medizin-ethische Fragen. Sterbehilfeorganisationen wie Exit äussern hingegen grosse Bedenken und kritisieren, dass die neuen Richtlinien Suizidhilfe massiv erschweren würde. 

Vor diesem Hintergrund spielt das Stück «Gott» von Autor und Jurist Ferdinand von Schirach. In einem fiktiven Ethikrat streiten juristische, medizinische und theologische Sachverständige über das kontrovers diskutierte Thema. Sollen Ärzt:innen beim Suizid helfen? Ist ärztliche Suizidhilfe auch im Falle eines gesunden Menschen richtig? Hat der Mensch ein Recht auf selbstbestimmtes Sterben? Wem gehört unser Leben? Wer entscheidet über unseren Tod?

​​

Auf die Bühne gebracht wird das Stück von der Bündner Regisseurin Barbara David-Brüesch. Die deutsche Fassung hat sie in Zusammenarbeit mit Jonas Bernetta auf die spezielle Situation der Schweiz angepasst und aktualisiert. Wie beim Welterfolg «Terror» hat auch in «Gott» das Publikum das letzte Wort.

 

Am Ende der Sitzung in den eigens auserwählten Spielorten entscheiden Sie als Teil des fiktiven Ethikrates, ob Frau Gärtner Natrium-Pentobarbital verschrieben werden soll oder nicht. 

Nehmen Sie hier Einblick in die Abstimmungsresultate sämtlicher «Gott» Aufführungen im deutschsprachigen Raum.

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Unsere Inszenierung ist erstmal abgespielt.
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Hotel Chur

Rechteinhaber:
Gustav Kiepenheuer Bühnenvertriebs-GmbH

Bilder: Mayk Wendt
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